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19.01.15

Der Weg zu Ihrem Hörgerät - Ein Gespräch mit Hörgeräte-LANGER-Mitarbeiterin Maria Weber-Imle

Hallo Frau Weber-Imle, Sie sind Hörgeräteakustikmeisterin und arbeiten seit 30 Jahren bei Hörgeräte LANGER, derzeit im Fachgeschäft in Weinsberg. Wir sprechen heute über den Weg zum Hörgerät: Was sollten unsere Leser tun, wenn sie den Verdacht haben, schlecht zu hören oder das aus ihrem Umfeld signalisiert bekommen?
Sie kommen einfach in einem unserer Fachgeschäfte vorbei. Dann können Sie uns Ihre Situation schildern, wir machen einen für Sie kostenfreien Hörtest und beraten Sie zu allen technischen Möglichkeiten bei Hörsystemen und den möglichen Zuzahlungen zur Kassenleistung. Der HNO-Arzt überprüft anschließend die medizinische Komponente und stellt dann gegebenenfalls eine Verordnung aus, mit welcher Sie den Anspruch auf einen Zuschuss Ihrer Krankenkasse erhalten.

Mein Arzt hat mir also ein Hörgerät verschrieben - wie geht es jetzt weiter?
Jetzt starten wir mit unserer persönlichen Höranalyse, bei welcher wir gemeinsam Ihren Hörbedarf ermitteln. Dabei erarbeiten wir Ihr individuelles Hörprofil: Wo zeigen sich die Schwächen Ihres Gehörs? In welchen Situationen haben Sie Mühe? Wo wünschen Sie sich Unterstützung? Damit weiß ich dann schon ganz genau, mit welchem der zahlreichen Hörgeräte-Modelle ich bei Ihnen am besten beginne. Hörgeräte LANGER versteht sich als Qualitätsanbieter mit breiter Aufstellung. Somit können wir als Mitarbeiter sowohl die Hörgeräte ohne Zuzahlung mit genau dergleichen Hingabe und Professionalität anpassen als auch die Hörsysteme mit Zuzahlung, die selbstverständlich noch ein weitaus höheres Fachwissen voraussetzen. Übrigens: Wenn Sie nicht mehr so gut zu Fuß sind, kommen wir auch gerne zu Ihnen nach Hause.

Und dann setze ich das ausgewählte Hörgerät ein und kann sofort wieder gut hören?
Meistens ja. Um noch bessere Ergebnisse zu erzielen, beginnt jetzt allerdings eine Phase des Ausprobierens, denn Sie tragen Ihr neues Hörsystem auf jeden Fall zunächst einmal zur Probe. Das feine Zusammenspiel zwischen Ihrem Hörsystem und Ihrem Ohr braucht etwas Zeit. Wir empfehlen Ihnen auch, das Hörsystem in verschiedenen Situationen - im Alltag, auf Veranstaltungen und in der Natur - zu erleben. So tasten wir uns gemeinsam an Ihr optimales Hörvermögen heran.

Und zum Schluss noch die Frage: Wenn jemand aus meinem Umfeld schlecht hört, wie bringe ich ihn oder sie dazu, ein Hörgerät zu tragen?
Eine Empfehlung - oder auch der nachdrückliche Hinweis - ist sogar der häufigste Grund, warum jemand zu uns kommt. Selber fällt einem meistens nicht auf, dass etwas nicht stimmt oder man zieht nicht die richtigen Schlüsse daraus. Gleichzeitig gilt: Ohne die entsprechende Bereitschaft des Trägers bzw. der Trägerin funktioniert kein Hörsystem. Scheuen Sie sich deshalb nicht, die Sache anzusprechen - gerne auch mehrmals - aber geben Sie Ihrem Angehörigen oder Bekannten auch Zeit, sich mit dem Gedanken an das Tragen eines Hörsystems anzufreunden. Wenn er oder sie dann bei uns im Fachgeschäft ist, können wir Vorbehalte erfahrungsgemäß sehr schnell ausräumen und mit den vielen Möglichkeiten für unauffälliges, gesundheitsbewusstes Hören begeistern.


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