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07.01.16

Die Welt wird immer lauter – wie Sie Ihr Gehör schützen können

Wir von Hörgeräte LANGER wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr 2016 mit viel Glück und Gesundheit. Zum Start ins neue Jahr haben auch Sie sicherlich das Silvesterfeuerwerk genossen. Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, welcher Lautstärke unsere Ohren dabei ausgesetzt sind. In einer Entfernung von weniger als zwei Metern kann durch Raketen oder Böller kurzfristig ein Schalldruckpegel von mehr als 160 Dezibel entstehen – verglichen mit einem Presslufthammer (100 Dezibel) also eine ganze Menge. Das Silvesterfeuerwerk ist nur eine von vielen Lärmquellen, denen unser Gehör ausgesetzt ist. Dabei kann sich unser Gehör nicht selbst schützen, wie beispielsweise das Auge, das automatisch vom Augenlid bedeckt wird. Geht es um den Schutz unseres Gehörs, sind wir demnach selbst gefragt.

Unser Gehör ist ein äußerst sensibles Organ: Es verarbeitet eine Signalspanne von 20 Hertz bis 20.000 Hertz. Zum Vergleich: Der Schall eines „normalen“ Gespräches pendelt zwischen 200 und 8.000 Hertz. Mit zunehmendem Alter schrumpft die Sensibilität für hohe Frequenzen. So können schon viele Teenager Töne mit einer Frequenz von 20.000 Hertz nicht mehr wahrnehmen.

Dabei leistet unser Gehör wirklich Großartiges: Ohne unseren zuverlässigen Hörsinn könnten wir weder unser Smartphone noch die Trambahn klingeln hören – wobei Letztere eine wirkliche Gefahr für unser Leben darstellt. Wir hätten Schwierigkeiten, uns in Räumen zurechtzufinden, da wir auf die Orientierungsfunktion von Hintergrundgeräuschen verzichten müssten. Die Kommunikation und Teilhabe am sozialen Leben würde zu einer großen Herausforderung.

Egal ob Presslufthammer, Laubbläser oder Feierabendverkehr – wir alle sind zunehmend Lärmquellen ausgesetzt. Schenken wir also unserem Hörorgan mehr Beachtung und erhalten wir so unser wichtiges Sinnesorgan bis ins hohe Alter. Mit folgenden Tipps gelingt es etwas leichter:

  1. Am Arbeitsplatz: Nutzen Sie Maßnahmen der Arbeitssicherheit. Ihr Arbeitgeber ist verpflichtet, Ihnen ab einer regelmäßigen Lärmexposition von 85 dB einen Gehörschutz zur Verfügung zu stellen. Zur Orientierung: Ein Handschleifgerät verursacht einen Schallpegel von ca. 90 dB, eine Kettensäge von ca. 110 dB.
  2. Zu Hause: Werfen Sie beim nächsten Kauf von Elektrogeräten einen Blick auf die Dezibelangaben. Eine leise Spülmaschine oder ein leiser Kühlschrank sind eine Wohltat für die Ohren. Bis dahin: Verringern Sie die Anzahl der Lärmquellen. Schalten Sie das Radio oder den Fernseher einfach mal aus, wenn Sie gleichzeitig mit dem Handmixer oder dem Staubsauger hantieren.
  3. In der Freizeit: Gute Musik hören wir am liebsten laut. Unser MP3-Player leistet bis zu 95 dB, ein Rockkonzert schafft einen Pegel von 110 dB – viel zu viel. Drehen Sie leiser oder nutzen Sie einen zusätzlichen Gehörschutz, um die Grenze von 85 dB nicht regelmäßig zu überschreiten.
  4. Fangen Sie einfach an: Machen Sie sich bewusst, wie wichtig es ist, Ihr Gehör zu schützen und treffen Sie heute noch die Entscheidung, gut auf sich aufzupassen.
  5. Holen Sie sich Unterstützung: Bei Hörgeräte LANGER erhalten Sie eine fundierte Beratung und hilfreiche Verhaltensempfehlungen. In unseren mehr als 35 Fachgeschäften führen wir eine Vielzahl an modernen Gehörschutzmodellen. Egal ob in Form eines einfachen Kunststoffstöpsels oder als speziell angepasste Otoplastik mit Filtereinsatz – wir beraten Sie individuell und finden die für Sie passende Lösung.

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