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06.03.15

Häufige Gefahren für Ihre Hörgesundheit: Passen Sie gut auf sich auf!

Bild: Voyagerix Fotolia

Wie angenehm gutes Hören ist, merkt man meist erst, wenn diese Fähigkeit abgenommen hat. Das ist eine ganz natürliche Erscheinung, die das Älterwerden begleitet. Allerdings kann sich dieser Prozess durch äußere Einflüsse stark beschleunigen. So sind zum Beispiel 25 % aller Jugendlichen bereits hörgeschädigt. Meist merkt man das erst, wenn man schon keine Gegenmaßnahmen mehr ergreifen kann, außer der fachgerechten Korrektur durch ein Hörgerät. Wir möchten Sie deshalb für die häufigsten Gefahren sensibilisieren und Hinweise geben, wie Sie Ihre Ohren schützen können. Denn wir wollen, dass Sie möglichst lange ganz gesund bleiben.

1. Chronische Lärmschwerhörigkeit
Lärm ist die häufigste Ursache für Hörschädigungen. Wenn Sie sich dauerhaft Geräuschquellen wie Maschinenlärm am Arbeitsplatz oder lauter Musik aus dem MP3-Player aussetzen, können im Laufe der Zeit zunächst unbemerkt Sinneszellen im Innenohr absterben. Diese werden nicht mehr nachgebildet, Lärmschwerhörigkeit entsteht. Dass einem Lärm nichts mehr ausmacht, weil man sich daran gewöhnt hat, ist besonders tückisch, denn die Schäden entstehen trotzdem. Mit allen unangenehmen Folgen: Die Schwerhörigkeit durch chronische Lärmexposition kann medizinisch kaum behandelt werden. Die Betroffenen leiden unter den Folgen, ohne überhaupt zu wissen, warum sie sich zum Beispiel so schwer tun, ihr Gegenüber zu verstehen oder in Gruppen dem Gespräch zu folgen.

2. Akute Lärmtraumata
Weit weniger häufig sind glücklicherweise akute Lärmtraumata, zum Beispiel durch eine Explosion oder einen Knall. Oft ist die Schädigung des Innenohrs von einem Tinnitus, also einem Dauerohrgeräusch, begleitet. Obwohl sich viele Lärmtraumata spontan bessern, ist es ratsam, sich unmittelbar in ärztliche Behandlung zu begeben.

3. Ohrenhygiene
Viele Menschen leiden unter übermäßiger Bildung von Ohrenschmalz. Das liegt manchmal daran, dass die Ohren häufig mit Wattestäbchen gereinigt werden, was zusätzlich das Trommelfell in Gefahr bringt. Suchen Sie stattdessen lieber einen HNO-Arzt auf, wenn Sie das Gefühl verstopfter Ohren haben.

4. Demenz
Laut einer Studie der Johns Hopkins Universität im US-amerikanischen Baltimore ist die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken bei Senioren mit Hörverlust höher als bei Senioren ohne Beschwerden. Mithilfe dieser Erkenntnis sollen neue Wege eingeschlagen werden, um Demenz vorzubeugen. Es wird vermutet, dass die höhere Anstrengung des Gehirns, um den Hörverlust auszugleichen, zu einer Vernachlässigung anderer Hirnfunktionen führt. Zudem ist die aus dem Hörverlust resultierende soziale Isolation ein weiterer Risikofaktor für Demenz. Bei einem schweren Hörverlust wird von einem gar fünffachen Risiko ausgegangen. Deshalb sei jedem geraten, frühzeitig sein Gehör testen zu lassen, um nicht nur dem Hörverlust, sondern auch einer Demenzerkrankung vorzubeugen.

Unabhängig davon: Wann immer Sie das Gefühl haben, Mühe beim Hören zu haben, empfehlen wir Ihnen einen Besuch in einem unserer 35 Fachgeschäfte im süddeutschen Raum. Dort ermitteln wir bei einem kostenfreien Hörtest schnell und zuverlässig, ob Sie tatsächlich ein Hörproblem haben.


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