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20.04.15

Lärmdetektive unterwegs: Aktionstag gegen Lärm am 29. April 2015 mit Schwerpunkt Hörgesundheit bei Kindern und Jugendlichen

Bild: Diego Cervo - Fotolia

Gehörschädigungen durch Lärm sind tückisch: Sie entstehen schleichend und werden oft erst bemerkt, wenn es zu spät ist. Der moderne Alltag birgt eine Vielzahl von Lärmquellen, denen wir uns teilweise bewusst aussetzen, wie zum Beispiel laute Musik. Gerade Kinder und Jugendliche gehen damit unbekümmert um – vor allem beim Musikhören über tragbare Geräte und der damit verbundenen Nutzung von Kopfhörern. Leider ergeben sich daraus oft gravierende Folgeschäden für Ihr Hörvermögen.

Das Motto des diesjährigen „Tags gegen Lärm“ lautet, passend zur jungen Zielgruppe, „Lärm - voll nervig!“. Unterstützt wird das Projekt von verschiedenen Fachorganisationen der Hörakustik. Schirmherrin ist Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks. Sie sagt: „Kinder und Jugendliche leiden unter Lärm mindestens genauso stark wie Erwachsene. Deswegen freut es mich ganz besonders, dass der Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik bei seinen Veranstaltungen zum „Tag gegen Lärm 2015“ vor allem junge Menschen ansprechen und in den Mittelpunkt stellen will.“

Im Auftrag des „Arbeitsrings Lärm“ reisen geschulte Fachleute als „Lärmdetektive“ an teilnehmende Schulen. Sie führen bundesweit Workshops mit dem Titel „Dem Schall auf der Spur“ durch. Sie wollen damit für die Gefahren von Lärm sensibilisieren. Im Gepäck haben sie den Lärmkoffer, der Messgeräte und Unterrichtseinheiten mit Experimentieranleitungen zur Beurteilung von Schall und seinen Wirkungen enthält.

Es geht aber nicht nur um den Schutz des Gehörs, sondern auch um die wirksame Reduzierung von Schall. So wurden in den letzten Jahren im Rahmen des Aktionstages Veranstaltungen zum Fluglärm, zur Lärmaktionsplanung oder zu Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen durchgeführt. In einigen Städten gab es Lärmspaziergänge durch verlärmte Gebiete, aber auch durch Zonen der Ruhe im jeweiligen direkten Wohnumfeld oder der jeweiligen Kommune. Interessierte konnten sich dabei über bereits getroffene Maßnahmen zur Verbesserung der Lärmsituation informieren.

Die Webseite zum Aktionstag informiert über alle Veranstaltungen und gibt viele Tipps rund ums gute Hören, wie zum Beispiel:

  • Tragen Sie IMMER Gehörschutz wenn es vorgeschrieben oder ratsam ist. Benutzen Sie dafür ausschließlich Produkte mit optimaler Schutzfunktion
  • Lassen Sie in regelmäßigen Abständen Ihr Gehör von Fachleuten überprüfen
  • Ermutigen Sie Freunde und Bekannte, es Ihnen gleich zu tun und auch im Alltag gut auf ihre Hörgesundheit zu achten.

Haben Sie Fragen zum Thema gutes Hören? Möchten Sie Ihr Hörvermögen einmal unverbindlich testen lassen? Dann sind wir gerne für Sie da. Vereinbaren Sie gerne einen Termin in dem Hörgeräte-LANGER-Fachgeschäft bei Ihnen vor Ort. Sie erreichen uns unter der kostenfreien Info-Nummer 0800 0935370.


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