Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Teilen Sie uns Ihre Anregungen über unser Kontaktformular mit und wir greifen Ihr Thema in einem der nächsten Beiträge auf.

Anregung senden

Oder senden Sie uns einfach eine E-Mail an meinefrage(Bitte entfernen)@hoergeraete-langer(Bitte entfernen).de

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

24.03.16

So schützen Sie die Hörgesundheit Ihres Kindes

Bild: Robert Kneschke - Fotolia

Schwerhörigkeit ist zu einem Volksleiden geworden. Und betroffen sind nicht nur ältere Menschen: Immer mehr Kinder und Jugendliche haben Schwierigkeiten mit dem Hören. So leidet fast jeder vierte Jugendliche in Deutschland unter einem nicht mehr heilbaren Hörschaden - Tendenz steigend.

Weil Ihnen die Gesundheit Ihrer Kinder am Herzen liegt, möchten wir von Hörgeräte LANGER Sie gerne bei der optimalen Vorsorge unterstützen. Ergreifen Sie jetzt die nötigen Maßnahmen, damit Ihrem Kind einer der wichtigsten Sinne – das Hören – bis ins hohe Alter voll erhalten bleibt. So schützen Sie die Hörgesundheit Ihres Kindes und ermöglichen Ihrer Tochter / Ihrem Sohn einen optimalen Start in ein Leben voll interessanter Klänge und faszinierender Geräusche:

1. Hinhören - Gefahren für die Hörgesundheit erkennen

Hörschäden zeigen sich leider nicht unmittelbar, sondern entwickeln sich schleichend. Deshalb wird der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung oft nicht erkannt. Schärfen Sie Ihre Aufmerksamkeit für folgende Risikofaktoren, um das Gehör Ihres Kindes zu schützen:

a) Lärm - auch scheinbar „normale“ Alltagsgeräusche: Türme aus Bauklötzen stürzen ein. Es wird gelacht, gesungen, gestritten, geweint. Mit Trommeln, Tröten und Rassen wird ordentlich Krach gemacht. Die Lieblings-CD läuft im Hintergrund. Ganz schön laut, oder? Für Kinderspielzeug gibt es zwar eine europäische Richtlinie (im Schnitt darf das Spielzeug bei einer Nutzung mit einem Mindestabstand von 2,5 cm zum Ohr nicht mehr als 60-70 Dezibel erzeugen), aber dennoch ist hier die Eigeninitiative der Eltern gefordert.

b) angeborene Hörschäden oder Entwicklungsverzögerungen: Ein funktionierender Gehörsinn ist die Voraussetzung für den Spracherwerb und soziale Teilhabe. Seien Sie daher aufmerksam: Reagiert Ihr Kind auf akustische Reize außerhalb seines Blickwinkels? Reagiert Ihr Kind bei Ansprache unmittelbar? Ist die Sprachentwicklung regelgerecht?

c) Erkrankungen wie zum Beispiel Mittelohrentzündungen: Akute Mittelohrentzündungen sind bei Kindern keine Seltenheit. Die chronische Verlaufsform kann jedoch die Schallleitungsorgane und damit das Hörvermögen beeinträchtigen. Hier sollten Sie eng mit Ihrem Kinderarzt zusammenarbeiten, um Folgeschäden zu vermeiden.

2. Weghören – unnötige Geräuschquellen eliminieren

Bereits in der Spielecke können Sie Lärmquellen reduzieren, z. B. beim Einräumen und Aufbewahren der Spielsachen. Bauklötze verursachen deutlich weniger Lärm, wenn Sie in ein Weidenkörbchen anstatt in eine Plastikbox geworfen werden. Alternativ können Sie vorhandene Boxen mit Schaumstoff oder ähnlichen Materialien auspolstern, um Geräusche abzufedern. Auf einem Teppich zu spielen, ist außerdem nicht nur kuscheliger als auf dem Parkett, sondern auch leiser.
Macht Ihr Kind gerne Krach, ist das prinzipiell in Ordnung. Versuchen Sie aber, den Zeitraum einzugrenzen. Legen Sie selbst fest, wann und wie lange sich Ihr Kind mit Trillerpfeifen oder Trommeln vergnügen darf. Diese Einschränkung sorgt zwar zunächst für Unmut, steigert aber später umso mehr die Freude über das geliebte Spielzeug.

3. Bewusst hören - Achtsamkeit im Umgang mit Geräuschen fördern

Ihr Kind mag Hörspiele oder Kinderlieder? Wunderbar. Sorgen Sie dafür, dass diese CDs nicht in Dauerschleife laufen, sondern möglichst bewusst konsumiert werden. Zum Beispiel, wenn Ihr Sohn oder Ihre Tochter einer ruhigen Beschäftigung wie dem Malen nachgeht. Fördern Sie die Fähigkeit Ihres Kindes, zuzuhören, zum Beispiel in dem Sie eine tägliche Lesestunde mit den Lieblingsgeschichten einrichten. Je bewusster Ihr Kind lauschen kann, desto achtsamer ist es im Umgang mit dem eigenen Hörorgan.
Übrigens: Auch das Rauschen des Windes oder das Zwitschern der Vögel kann für Kinder ein einmaliges Hörerlebnis darstellen und zum Innehalten ermutigen.

Vorsorgen und fachkundige Hilfe in Anspruch nehmen
Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind Schwierigkeiten mit dem Hören hat, zögern Sie nicht. Suchen Sie einen Spezialisten auf, zum Beispiel Ihren Kinderarzt oder eines unserer Kinderhörzentren von Hörgeräte LANGER. Die Hörgesundheit Ihres Kindes liegt uns ganz besonders am Herzen: An neun Standorten in Bayern und Baden-Württemberg unterstützen wir Familien mit ausführlicher und einfühlsamer Beratung sowie neuester Technologie. Wir beschäftigen dort Pädakustiker, die kindgerechte Hörtests durchführen und speziell für die Hörgeräteanpassung bei Kindern ausgebildet sind.


Termin vereinbaren