Das Gehör

Seien Sie ganz Ohr:
So funktioniert unser Gehör.

Das Auge mag schlafen, das Geschmacksempfinden ruhen – unser Ohr aber arbeitet pausenlos, ist Tag und Nacht auf Empfang eingestellt. Der Aufbau unseres Gehörs ist ein kleines Wunderwerk: hochkomplex und daher auch überaus empfindlich.

Sehen wir uns das genauer an. Das Ohr ist dreigeteilt in äußeres Ohr, Mittelohr und Innenohr. Die ersten beiden Bereiche – vor allem die auffällig trichterförmige Ohrmuschel – empfangen die auf uns wirkenden Schallwellen aus der Luft und leiten sie ins Innenohr weiter.

Das Innenrohr ist Sitz der Hörschnecke. Dort wird der Schall aufgenommen, nachdem er sich seinen Weg durchs Trommelfell, vorbei an Hammer, Amboss und Steigbügel gebahnt hat. Vor allem in der Hörschnecke wird der mechanische Reiz so aufbereitet, dass er im Anschluss von unserem Gehirn erfasst und verarbeitet werden kann. Jedes kleine Element im Ohr hat dabei seine ganz spezifische Funktion, die nur in der Gesamtheit reibungsloses Hören erlaubt. Und schließlich sei auch das Gleichgewichtsorgan nicht vergessen, das ebenfalls im Innenohr sitzt und fundamentalen Anteil an allen unseren Bewegungsabläufen hat.

Abhängig von seinem Aufbau nimmt das menschliche Ohr im gesunden Zustand Schallwellen zwischen 16 und 16.000 Hertz wahr. Unsere Sprache bewegt sich dabei etwa in einem Spektrum von 1.000 bis 4.000 Hertz. In diesem Bereich ist unser Ohr am aufnahmefähigsten und auch besonders sensibel.

Termin vereinbaren